Arzneimittelsicherheit aus der Sicht von ifap

ifap trägt mit ihren Arzneimittelinformationssystemen aktiv zur Arzneimittelsicherheit bei.

Durch umfassende, stets aktuelle, aktiv im Moment der Therapieentscheidung präsentierte Sicherheitsinformationen unterstützt ifap sowohl den Arzt als auch den Patienten.

ifap hilft damit, potenzielle Risiken wie Wechselwirkungen, Gegenanzeigen, Unverträglichkeiten und Fehldosierungen zu minimieren, Nebenwirkungen einer Arzneitherapie zu erkennen und Fehlanwendungen von Arzneimitteln zu vermeiden.

Unerwünschte Arzneimittelereignisse - Klassifikation, Ursachen, Zahlen

Kalkuliertes Risiko

  • Nebenwirkungen einer Chemotherapie
  • Durchfall bei Antibiotika

Unvermeidliche Ereignisse

  • Das Eintreten ist nicht vorhersehbar
  • Ereignisse, die trotz sachgerechter Anwendung eintreten

Vermeidbare UAE

  • Fehler bei der Verordnung
  • Fehler bei der Anwendung
  • Missachtung der anerkannten Therapieregeln

Ursachen für UAE

  • Interaktionen
  • Kontraindikationen
  • Doppelverordnungen
  • Compliance
  • Dosierungsfehler
  • Allergien

Zahlen

  • 70 % der gefährlichen
    UAE gehen auf Fehler
    bei der Verordnungs-entscheidung zurück
  • 50-70 % der UAE wären vermeidbar
Prof. Dr. D. Grandt im Vorsymposium Arzneitherapiesicherheit im klinischen Alltag auf dem DGIM 2006, Wiesbaden

Klassische Beispiele synergistischer und antagonistischer Arzneimittelinteraktionen

  • Gegenseitige Beeinflussung des Blutzuckerspiegels oder des Blutdrucks
  • Verstärkung der Nephro- und Ototoxizität
  • Verstärkung der Muskelrelaxation
  • Erhöhung der Toxizität von Herzglykosiden
  • Erhöhte Blutungsneigung