Anwendung von Ixchiq (Chikungunya-Impfstoff, lebend) eingeschränkt auf Personen mit hohem Risiko für Chikungunya-Infektion.
Valneva möchte in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut) über Folgendes informieren:
Ixchiq sollte nur Personen verabreicht werden, bei denen ein hohes Risiko besteht, sich mit Chikungunya zu infizieren.
Diese Indikationseinschränkung folgt auf eine routinemäßige Überprüfung der verfügbaren Sicherheitsdaten durch die EMA, bei der die Auswirkungen schwerwiegender unerwünschter Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Impfstoff gemeldet wurden, einschließlich aseptischer Meningitis, auf das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Ixchiq bewertet wurden. Einige dieser Ereignisse führten zu Krankenhausaufenthalten und Todesfällen.
Angehörige der Gesundheitsberufe werden darauf hingewiesen, dass:
- IXCHIQ® bei Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression aufgrund einer Erkrankung oder medikamentösen Therapie unabhängig vom Alter kontraindiziert ist (z. B. aufgrund von bösartigen Tumoren, Chemotherapie, immunsuppressiver Therapie, angeborener Immunschwäche oder HIV-Infektion mit schwerer Immunsuppression).
- IXCHIQ® nicht zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden sollte.
Für weitere Informationen: Siehe Rote-Hand-Brief zu Ixchiq vom 14.07.2026.
Quelle:
[1] Rote-Hand-Brief Ixchiq (Chikungunya-Impfstoff, lebend); 14. Juli 2026: Anwendung eingeschränkt auf Personen mit hohem Risiko für eine Chikungunya-Infektion